Shepperton und Pinewood fusionieren Das angekuendigte Geschaeft ist vollzogen worden: Die beiden groessten und bekanntesten Filmstudios Grossbritanniens, Shepperton und Pinewood, haben fusioniert, wie am Sonntag bekannt gegeben wurde. Fuer 35 Millionen Pfund ist Shepperton an seinen Erzrivalen verkauft worden. Die treibende Kraft hinter dem Geschaeft ist der Pinewood Studios-Chef Michael Grade, der mit diesem Zug die beiden Unternehmen profitabler und schlagkraeftiger machen will. Grade war im Februar letzten Jahres an die Spitze des Studios gelangt. Shepperton ist seit 1995 im Besitz eines Konsortiums, zu dem die Filmemacher Ridley und Tony Scott gehoeren.mehr dazu: *Oscar*-Rennen offen wie nie Eins muss man der Academy of Motion Picture Arts and Sciences lassen: Sie beweist Sinn fuer Spannung. Mit den heute frueh in Hollywood veroeffentlichten Nominierungen fuer die 73. *Oscar*-Verleihung hat sie keinen Fingerzeig gegeben, welcher Film letzten Endes am Abend des 25. Maerz die Nase vorn haben wird - in fast allen Kategorien wurden Filme, Kuenstler und Techniker beruecksichtigt, die zu den *ueblichen Verdaechtigen* insofern gehoeren, weil sie entweder bisher schon Preise gewonnen haben oder in Kritikerbestenlisten ganz vorne gelandet sind.*Oscar*-Favorit jetzt bei 62 Millionen Dollar Schon bevor am Dienstag die *Oscar*-Nominierungen bekannt gegeben worden waren, bei denen *Crouching Tiger, Hidden Dragon* mit zehn Nominierungen - unter anderem als *Bester Film* - ueberraschend stark abschnitt, hatte der taiwanesische Abenteuerfilm den bisherigen Einspielrekord fuer fremdsprachige Filme in den Vereinigten Staaten gebrochen. In Grossbritannien war das bereits vor drei Wochen gelungen.Das Kino in Zahlen:Box Office vom Wochenende*Hannibal* frisst die Konkurrenz Top Ten USA vom Wochenende 9. - 11. Februar*Hannibal*, die Fortsetzung zu *Das Schweigen der Laemmer*, gehoert zu den mit grosser Spannung erwarteten Filmen des Jahres, und es war klar, dass der Horrorfilm die Spitze der US-Charts stuermen wuerde. Dies hat er dann auch getan - aber mit welcher Wucht, das hatte niemand erwartet. Prognostiziert worden waren Einnahmen von etwa 40 Millionen Dollar, stattdessen scheffelte der in 3230 Saelen anlaufende Streifen 58 Millionen Dollar und damit eines der besten Wochenendergebnisse aller Zeiten. Pro Kino gerechnet, blieben 18 000 Dollar in der Kasse. Und das, obwohl die Kritiken lediglich gemischt waren und die Altersfreigabe Jugendliche unter 17 Jahren nur mit Erwachsenen einliess - womit die Amerikaner allerdings grosszuegiger zensiert haben als die Deutschen. Hier duerfen nur Erwachsene den Film sehen. Fuer MGM ist der Anthony Hopkins-Film der dringend benoetigte Erfolg.Frankreich heult mit den Woelfen Top Ten Frankreich vom Wochenende 31. Januar - 4. Februar Frankreichs Filme haben momentan das Sagen in den franzoesischen Kinos. Zwar wurde die Komoedie *Le Placard* am dritten Wochenende von der Spitze gedraengt, allerdings von einer ebenfalls einheimischen Produktion. Der Abenteuerfilm *Le Pacte des Loups* (Die Bruderschaft des Wolfs) debutierte mit 1,5 Millionen Besuchern ueberragend an der Spitze. Mit 725 Kinos loeste er *Le Placard* auch bei der Saalzahl als meistgezeigter Film des Landes ab. *Le Pacte des Loups* erzaehlt, teilweise im Stil eines Videospiels, vom Kampf gegen eine seltsame Bestie, die in einem franzoesischen Dorf des 18. Jahrhunderts bereits etwa 100 Menschen getoetet hat.Das Letzte wird der Zweite sein Top Ten Grossbritannien vom Wochenende 9. - 11. Februar Nach seinem konkurrenzlosen und dementsprechend souveraenen Debut in der Vorwoche sah sich Mel Gibson diesmal von gleich vier Neustarts herausgefordert. Doch diese Angriffe auf die Spitzenposition in den britischen Kino-Charts wehrte *Was Frauen wollen* problemlos ab. Zuvor war die Kinozahl noch von 404 auf 409 erhoeht worden, womit *102 Dalmatiner* als meistgezeigter Film der Insel abgeloest wurde. Die Einnahmen sanken maessig von 3,4 auf 2,5 Millionen Pfund, was immer noch mehr als doppelt so viel war wie das Einspiel des Zweiten. Mit 6100 Pfund konnte die Komoedie wieder den besten Schnitt pro Kino des Wochenendes erzielen.Gleiche Besetzung auf dem Treppchen Top Ten Deutschland vom Wochenende 1. - 4. FebruarGold Tom Hanks blieb weiter Deutschlands Liebling und fuehrte auch am vierten Wochenende die deutschen Kino-Charts an - und zwar souveraen: Nur zwei Kinos hatte *Verschollen* eingebuesst und lief jetzt noch in 641 Saelen, womit er *Pokemon 2* als meistgezeigten Film der Bundesrepublik abloeste. Nach 648 000 verkauften Karten am Wochenende davor wurden jetzt noch 481 000 abgesetzt - der Zuschauerrueckgang blieb also gering.Silber Auf Platz zwei konnte sich *Vertical Limit* halten, der auf acht zusaetzliche Spielplaene genommen worden und nun in 598 Kinos zu sehen war. 250 000 Besucher nahmen die Gelegenheit war, am Wochenende zuvor waren es 347 000 gewesen.Bronze Auch der dritte Platz wurde verteidigt, ebenfalls mit Hilfe einer ausgeweiteten Kopienzahl. *Teuflisch* lief nun in 529 statt 520 Lichtspielhaeusern und konnte seinen Zuschauerrueckgang mit 198 000 nach 264 000 Besuchern am Wochenende zuvor in Grenzen halten.Events im Februar 2001

Zugriffszähler Nutzungsbedingungen